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Infrastruktur
 
 

Die Regierung plant auch für die Zukunft die Fortsetzung ihres umfassenden Investitionsprogramms in diesem Bereich. Dies spiegelt sich in dem Strategischen Plan betreffend Infrastruktur- und Verkehrswesen (Plan Estratégico de Infraestructura y Transportes) für die Jahre 2005-2020[1] wieder, ein Plan, der staatliche Investitionen von über 248 Milliarden Euro vorsieht. Wichtigster Posten in dem Plan ist der Schienenverkehr, auf den nahezu 50 % der Investitionen entfallen.

 

Das insgesamt fast 14.000 Kilometer lange Autobahnnetz wurde ständigen Erneuerungsarbeiten zur Verbesserung seiner Effizienz unterzogen. Der staatliche Investitionsplan sieht ein Autobahnnetz von über 15.000 Kilometer vor, womit alle Einwohner direkten Zugang zu selbigem haben werden, davon 94% in einer Entfernung von weniger als 30 Kilometern

 

Im Schienenverkehr verfügt Spanien über ein Netz von über 15.000 km Länge. Dabei stehen die Hochgeschwindigkeitsstrecken in den Infrastrukturplänen der Regierung derzeit an erster Stelle (die geplanten Hochgeschwindigkeitsstrecken sollen nach Plänen der Regierung bis 2020 auf insgesamt 10.000 km ausgebaut werden), wobei bereits Verbindungen wie z.B. Madrid – Sevilla, Madrid – Lérida und Madrid – Tarragona existieren. Somit werden alle Einwohner Zugang zu diesem Schienennetz haben, wobei 90% weniger als 50 Kilometer entfernt von einer Station dieses Netzes leben.

 

Auch wurden inzwischen Hochgeschwindigkeitsstrecken von Madrid zur französischen Küste gebaut, über Zaragoza (Aragón) und Barcelona (Katalonien) beziehungsweise über Vitoria und Irún (Baskenland) Im Oktober 2003 wurde der Streckenabschnitt Madrid-Guadalajara-Zaragoza-Lérida eröffnet, und es ist geplant, eventuell ein privates Unternehmen mit dem Bau und Betrieb eines weiteren internationalen Abschnitts - Figueras-Perpignan – zu beauftragen.

 

Die großen Städte sind auch über Flugverbindungen miteinander verbunden. Die etwa 250 Fluglinien, die regelmäßig die 49 inländischen Flughäfen anfliegen, gewährleisten eine umfassende Anbindung an die wichtigsten Metropolen der Welt. Spanien bildet eine wichtige Drehscheibe des Streckennetzes von Europa nach Amerika und Afrika. In diesem Sinne zielen die wichtigsten geplanten Investitionen auf die zwei größten internationalen Flughäfen Spaniens in Madrid und Barcelona.

 

Der Flughafen Madrid wurde seit der Eröffnung von Terminal 4 im Februar 2006 auf eine Kapazität von bis zu 70 Millionen Passagieren pro Jahr ausgebaut und ist vor kurzem von Airport Council International als zwölftgrößter Flughafen weltweit (im Hinblick auf die Passagierzahlen) anerkannt worden. Die Investitionen in den Flughafen Barcelona ermöglichen inzwischen 90 Flüge pro Stunde, wodurch seine Kapazität auf bis zu 70 Millionen Passagiere pro Jahr erhöht wurde. In Übereinstimmung mit dem Plan Estratégico de Infraestructura y Transportes für die Jahre 2005-2020 hat die Regierung den Start des „Plan Canarias“ bekannt gegeben, der eine Investition von fast 3 Milliarden Euro in die kanarischen Flughäfen involviert.

 

Mit seinen 53 internationalen Häfen an der Atlantikküste und am Mittelmeer verfügt Spanien über hervorragende Seeverkehrswege. Der Plan Estratégico de Infraestructura y Transportes sieht einen Ausbau der spanischen Häfen um bis zu 75% vor, womit diese ihren Status als Knotenpunkte bis 2020 gefestigt haben werden.

 

 


[1]www.mfom.es

[2]www.apte.org

 
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