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In den letzten Jahren sind die Importe und Exporte ebenso wie auch die ausländischen Investitionen in Spanien rasant gestiegen und haben das Land in eines der am stärksten internationalisierten Länder weltweit verwandelt. Dies wird durch den Investitionsbericht 2006 der UNCTAD bestätigt, der die spanischen Auslandsinvestitionen im Jahr 2005 auf 38.772 Millionen US-Dollar beziffert, womit Spanien inzwischen einer der größten Investoren in der EU ist.
Beim Warenverkehr belegt Spanien weltweit Rang 17 der größten Ausfuhrländer und Rang 12 der größten Einfuhrländer, bei den Dienstleistungen sogar die Ränge 7 und 10.
Die spanische Ausfuhrquote von Waren und Dienstleistungen (spanische Exporte / weltweite Exporte) beträgt 1,8% während sich die Einfuhrquote von Waren und Dienstleistungen (spanische Importe / weltweite Importe) auf 2,6% beläuft.
Wie in Tabelle 7 zu sehen ist, ist der Außenhandel sektorial verhältnismäßig stark diversifiziert.
Auch 2006 waren die wichtigsten Handelspartner die 25 EU-Mitgliedsstaaten. Die Exporte in die Europäische Union (70,3% des gesamten spanischen Exportaufkommens) stiegen um 8%, die Ausfuhr in Länder der Eurozone (ca. 56,2% des gesamten spanischen Exportaufkommens) betrug über 7,8%. Die Einfuhr aus diesem Gebiet stieg 2006 ebenfalls: die Importe aus der EU um 7,8% und die Importe aus der Eurozone um 7,5%.
Wichtigste Handelspartner Spaniens sind nach wie vor Frankreich und Deutschland, gefolgt von Lateinamerika und Nordamerika. Die Handelsbeziehungen zu Ländern außerhalb der EU zeigen eine bemerkenswerte Dynamik, wobei die Exporte um 17.5% und die Importe um 19% gestiegen sind.
In den vergangenen Jahren war Spanien weltweit einer der größten Empfänger direkter Auslandsinvestitionen. 2005 war das Land weltweit neuntgrößtes Ziel ausländischer Investitionsströme und belegte EU-weit Rang drei bei der Zahl der Niederlassungen ausländischer Unternehmen. 2006 belief sich der Bruttozufluss ausländischer Direktinvestitionen auf 13,245 Milliarden Euro, wovon 9,524 Milliarden auf Produktinvestitionen entfielen. Die Beteiligungsinvestitionen stiegen auf 3,721 Milliarden Euro.
Der hohe Entwicklungsstand der spanischen Wirtschaft zeigt sich auch darin, dass die Direktinvestitionen Spaniens im Ausland die direkten ausländischen Investitionen in Spanien seit 1997 regelmäßig übersteigen.
In Zusammenfassung dieses Kapitels ist auf die Zahlungsbilanz (Tabelle 8) zu verweisen.
Tabelle 7
Verteilung der Exporte und Importe 2006*
(in Prozent)
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EXPORTE
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%
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IMPORTE
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%
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Investitionsgüter
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Investitionsgüter
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18,8
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Energieprodukte
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15,6
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13,6
|
Automobilsektor
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14,6
|
|
|
12,7
|
Chemische Produkte
|
11,7
|
|
|
12,5
|
Konsumgüter
|
9,7
|
|
|
8,6
|
Nahrungsmittel
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8,4
|
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|
4,6
|
Nicht chemische Halbfabrikate
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9,1
|
|
|
3,3
|
Rohstoffe
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3,7
|
|
|
2,0
|
Langlebige Konsumgüter
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3,1
|
|
|
1,9
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Sonstige
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0,6
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*Zahlen vom 31. Dezember 2006

Tabelle 8
Spaniens Zahlungsbilanz
(in Millionen Euro)
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2005
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2006
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I. Leistungsbilanz
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Handelsbilanz
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-68.969
|
-80.544
|
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Dienstleistungsbilanz
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22.635
|
20.115
|
|
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-17.208
|
-20.429
|
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Saldo der laufenden Übertragungen
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-3.084
|
-5.168
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II. Kapitalbilanz
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7.972
|
6.158
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III. Finanzkonten
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59.551
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83.211
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Gesamt (ohne span. Zentralbank)
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61.812
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109.026
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Direktinvestitionen
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-12.693
|
-47.847
|
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Portfolioinvestitionen
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57.890
|
185.847
|
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Sonstige Investitionen
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16.599
|
-30.675
|
|
Finanzderivate
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|
|
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Span. Zentralbank
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-2.261
|
-25.815
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Rücklagen
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1.439
|
-480
|
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Forderungen ggü. dem Eurosystem
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14.855
|
-12.327
|
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Sonstiges Nettovermögen
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IV. Netto-Restposten der Zahlungsbilanz
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-897
|
-3.343
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Quelle: Span. Zentralbank.
Hinweis: Ein Pluszeichen in der Leistungs- und Kapitalbilanz bezeichnet einen Überschuss (die Einnahmen sind höher als die Ausgaben) und stellt ein Nettodarlehen Spaniens zugunsten des Rests der Welt (Anstieg des Vermögens und Abnahme der Verbindlichkeiten) dar. In den Finanzkonten bezeichnet ein Pluszeichen einen Nettokapitalzufluss und stellt ein Nettodarlehen des Rests der Welt zugunsten von Spanien dar. Ein Minuszeichen bei den Rücklagen bezeichnet einen Anstieg.
Quelle: Span. Zentralbank.
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