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Rechtlicher Rahmen  >  Unternehmensvorschriften  >  Immobilienerwerb
 
 
 
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Der Erwerb von Grundbesitz
 
 
1. Rechtliche Schritte

 

- Allgemeines

 

- Eine nachträgliche Meldung der erfolgten Investition ist bei einem Betrag von mehr als 3.005.060,- Euro vorgeschrieben (in einigen Fällen auch eine vorherige Anmeldung bei der DGCI).

 

- Die Ausfertigung eines notariellen Kaufvertrags. Der Erwerb muss von einem spanischen Notar oder einem spanischen Konsul im Ausland beurkundet werden, denen folgende Nachweise vorzulegen sind: über die Identität der Parteien und ggf. die entsprechenden Vollmachten; der Eigentumsnachweis des Verkäufers für den Grundbesitz, das Sonderformular (zu seiner Unterzeichnung) für die Anmeldung der Investition beim Register für Auslandsinvestitionen der DGCI sowie der Nachweis über die erfolgte Bezahlung der Investition.

 

- Zahlung der Vermögensübertragungssteuer und MwSt. sowie der Beurkundungssteuer.

 

Ist der Verkäufer eine Privatperson, die nicht als gewerblicher Bauunternehmer gilt, dann fällt prinzipiell eine Vermögensübertragungssteuer in Höhe von 7 % an, ungeachtet um welche Art verkaufter Immobilie es sich handelt (einige Autonome Regionen haben ihre eigene Gesetzgebung nicht durchgesetzt und erheben immer noch einen Satz von 6 %).

 

Ist der Verkäufer eine Gesellschaft oder ein allein tätiger Bauunternehmer, können folgende Sachverhalte vorliegen:

 

§ Die Übertragung von Baugrundstücken und erstmalige Bereitstellung von Gebäuden: 16 % MwSt. (7% wenn das Gebäude zu Wohnzwecken genutzt werden soll) zzgl. Beurkundungssteuer. Der Beurkundungssteuersatz kann von den Autonomen Regionen geändert werden.

 

§ Die Übertragung von (nicht bebaubaren) Landgrundstücken sowie die zweite oder nachfolgende Bereitstellung von Gebäuden: Vermögensübertragungssteuer oder MwSt. MwSt. wird fällig, wenn der Erwerber ein Unternehmer oder Freiberufler ist, der zum hundertprozentigen Vorsteuerabzug berechtigt ist und wenn sich der Verkäufer entscheidet, statt der Vermögenssteuer MwSt. zu zahlen ([1]).

 

- Wenn sich der Grundbesitz auf den Kanarischen Inseln befindet (wo keine MwSt. anfällt), gilt folgende Regelung

 

- Ist der Verkäufer Bauunternehmer (ein allein tätiger Bauunternehmer oder eine Gesellschaft) können folgende Sachverhalte vorliegen:

 

§ Die Übertragung von Baugrundstücken und erstmalige Bereitstellung von Gebäuden: Die indirekte Inselsteuer IGIC in Höhe von 5 % des Kapitalbetrags zuzüglich der Beurkundungssteuer in Höhe von 0,5 % (ungeachtet der jeweiligen Art des Grundbesitzes).

 

§ Die Übertragung von (nicht bebaubaren) Landgrundstücken sowie die zweite oder nachfolgende Bereitstellung von Gebäuden: Vermögensübertragungssteuer oder IGIC. Die IGIC wird fällig, wenn der Erwerber ein Unternehmer oder Freiberufler ist, der zum hundertprozentigen Vorsteuerabzug berechtigt ist und wenn sich der Verkäufer entscheidet, statt der Vermögenssteuer die IGIC zu zahlen.

 

- Ist der Verkäufer (Privatperson) kein gewerblicher Bauunternehmer: Die Vermögensübertragungssteuer (ungeachtet der jeweiligen Art des Grundbesitzes).

 

- Registrierung des Grundbesitzes im amtlichen Liegenschaftsregister. Diese sollte erfolgen, sobald der notarielle Kaufvertrag beurkundet wurde, um sicherzustellen, dass die Eigentumsrechte des Käufers ordnungsgemäß geschützt werden.

 

2. Kosten

 

- Notarkosten (wie in den vorstehenden Abschnitten).

 

- Vermögensübertragungssteuer oder MwSt. und Beurkundungssteuer (siehe oben).

 

- Gebühren des Liegenschaftsregisters. Auch hier gilt eine fließende Skala, von 0,4 % (nur für die ersten 6.010,- €) bis 0,02 % (für Beträge von mehr als 601.012,- €).

 

- Die kommunale Wertzuwachssteuer auf Stadtgrundstücke. Diese Steuer kann von den Gemeinden optional erhoben werden und basiert auf dem geschätzten Wertzuwachs des Stadtgrundstücks seit dem Datum des letzten Verkaufs bis zum Datum des aktuellen Verkaufs. Obwohl diese Steuer vom Verkäufer zu entrichten ist, fordern die Behörden den Käufer zu ihrer Zahlung auf. Die Höhe dieser Steuer hängt (unter anderem) davon ab, wo sich das Grundstück befindet.

 

- Grundsteuer. Eine jährlich zu entrichtende Steuer (impuesto sobre bienes inmuebles), wird ab dem Tag des Erwerbs auf den Katasterwert der Immobilie erhoben.

 


[1]Die Beurkundungssteuer wird auf öffentliche Urkunden erhoben, in denen die Übertragung von Grundbesitz dokumentiert wird, wenn der Verkäufer auf die MwSt.-Befreiung verzichtet und stattdessen die Vermögensübertragungssteuer zahlt. Sie beträgt 1,5 %. Allerdings erheben einige Autonome Regionen einen anderen Satz (z.B. Katalonien: 2 % ).

 
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